Webelement Regenbogenschule

Schulstart

Die Grundschule ist die erste Schule, die Kinder in ihrer Schullaufbahn besuchen. Deshalb ist es uns wichtig, dass

  • unsere Schülerinnen und Schüler den Wechsel vom Kindergarten zur Grundschule positiv erleben,
  • die Grundschulzeit erfolgreich durchlaufen und
  • an der weiterführenden Schule nahtlos anknüpfen können.

Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule verfolgen von der Einschulung bis zum Übergang in die dritte Klasse (Schuleingangsphase) schwerpunktmäßig folgende Ziele:

  • Förderung aller schulpflichtigen Kinder (entwicklungsverzögerte, normalbegabte, hochbegabte Schülerinnen und Schüler) vom letzten Kindergartenjahr an
  • Förderung aller Kinder entsprechend ihrem Grad der Schulfähigkeit
  • Freude und Motivation am Lernen und gemeinsamen Entdecken für alle Schüler erfahrbar zu machen
  • Lernchancen für alle Kinder aufgrund ihrer Heterogenität zu erkennen und zu nutzen


Gemeinsame Verantwortung von Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen für die Lernentwicklung und Förderung der Kinder zu praktizieren.


Deshalb ist die Schuleingangsphase (1. und 2. Klasse) bei uns so organisiert:


Von der Schulanmeldung bis zur Einschulung

Die Förderung der zukünftigen Lernanfänger beginnt bereits im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung. Hierfür ist die Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus, der Schule und dem Kindergarten ein unverzichtbarer Bestandteil.


Elternberatung vor der Schulanmeldung

Die Beratung der Eltern findet bereits im letzten Kindergartenjahr statt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten und der Grundschule ist hierbei ein wesentliches Element. Die Schulleitung berät gemeinsam mit der Leiterin des Offenen Ganztages und stellt die Schule mit allen Angeboten vor.

Dieser Elternabend findet in der Regel im September statt.


Einschulung nach dem Kieler Einschulungsverfahren

Die neuen Lernanfänger werden in Kleingruppen mit 4 bis 6 Kindern eingeladen. Jeweils 2 Lehrer arbeiten ca. 45 Minuten mit den Kindern. Schwerpunkt dabei ist es, die Lernvoraussetzungen der Kinder in den Bereichen Sprache, Zahlenverständnis, logisches Denken, Wahrnehmung, räumliche Orientierung, Grob- und Feinmotorik zu erheben. Im Anschluss daran setzt sich das Team beratend zusammen und hält protokollarisch die Beobachtungen fest.


Elternberatung nach dem Einschulungsverfahren

Das erstellte Protokoll dient als Grundlage für eine kurze Rückmeldung an die Eltern im Anschluss an das Einschulungsspiel. Sollten sich Auffälligkeiten zeigen, werden diese Eltern noch einmal von der Schulleitung eingeladen. Hier werden Sie über Beratungsstellen, Kinderärzte und sonstige Einrichtungen, die Kindern fördern, informiert.


Zusammenarbeit mit dem Kindergarten


Wenn die Eltern einverstanden sind, dass die Schule zum Wohl der neuen Lernanfänger mit dem Kindergarten kooperieren kann, ist ein regelmäßiger Austausch über die Entwicklung des Kindes im letzten Jahr vor Schulbeginn geplant.


Erneute Überprüfung entwicklungsverzögerter Kinder

Nach den Osterferien erfolgt eine erneute Einladung der Schulanfänger, bei denen Auffälligkeiten festgestellt wurden. Ziel ist es zu erkennen, in wieweit die Kinder sich weiterentwickelt haben und in welchen Bereichen noch weiterer Förderbedarf besteht. Hierzu werden die Kinder einzeln bestellt und von der Schulleiterin überprüft. Anschließend werden die Eltern über das Ergebnis informiert und erneut über Fördermöglichkeiten beraten.


Konsequenzen für die Einschulung/ Klassenbildung

Basierend auf den ausführlichen Beobachtungen der Kinder wird versucht, eine möglichst homogene Klassenbildung vorzunehmen. Auf Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen können sich bereits im Vorfeld die zukünftigen Lehrkräfte gemeinsam mit den Erzieherinnen vorbereiten.


Elternberatung vor der Einschulung (1. Elternabend)

Der erste Elternabend vor der Einschulung im 1. Schuljahr findet kurz vor den Sommerferien statt. Ziel dabei ist es, mit den Eltern über folgende Fragestellungen ins Gespräch zu kommen und sie auf ihre Verantwortung für das erfolgreiche Lernen ihrer Kinder hinzuweisen:

  • Wie lernen Kinder im 1. Schuljahr in dieser Klasse (Ablauf, Rituale, Arbeitsformen, Arbeitsmaterialien, Besonderheiten, etc.)?
  • Was ist wichtig beim Lernen? Austausch über grundsätzliche Merkmale des Lernens im 1. Schuljahr.
  • Welche Aufgaben, Verpflichtungen haben die Eltern für das Lernen ihrer Kinder?
  • Welche Aufgaben, Verpflichtungen haben die Lehrerinnen und Lehrer?
  • Wie ist der Ablauf des 1. Schultages?


Neben diesem Austausch zwischen Elternhaus und Schule, sollte sich an diesem Abend eine Arbeitsgrundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Lehrerin, dem Lehrer aufbauen.


Schnupperstunde

Noch vor der eigentlichen Einschulung ebenfalls kurz vor den Sommerferien lernen die zukünftigen Schulkinder ihre Klassenlehrerin und ihre Mitschüler kennen. Dieses geschieht im Rahmen einer Schnupperstunde, in der zukünftigen Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise den Schulalltag kennen lernen und sich freuen sollen, wenn die Schule nach den Sommerferien beginnt.

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